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FAQ - Rating

Was wird in einem Rating analysiert? Wozu ist es gut? In diesen FAQ geht es um das Kreditrisikomanagement.

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Informationen zu Basel I und Basel II

Rahmenbedingungen für Rating (Baseler Akkord)

Ziel:
Förderung der Stabilität und Funktionsfähigkeit des internationalen Finanzsystems (internationale Harmonisierung)

Der Baseler Ausschuss wurde in den 70er Jahren von Vertretern führender Wirtschaftsnationen gegründet. Ziel des "Baseler Clubs" ist die Stabilität des internationalen Finanzsystems. Bereits 1988 wurde eine erste Regelung zur Eigenkapitalunterlegung der Banken im Kreditgeschäft beschlossen und umgesetzt. Hohe Insolvenzzahlen und eine Erhöhung des ökonomischen Risikos allgemein haben den Ausschuss veranlasst, die bestehenden Regeln zu modifizieren.

Im Sommer 1999 wurde ein erstes Konsultationspapier zur Neuregelung der Eigenkapitalunterlegung vorgestellt. Wichtigste Änderung: Die Bonität der Kreditnehmer wird für die Bestimmung des erforderlichen Eigenkapitals herangezogen. Die Bonitätsbeurteilung soll durch bankinterne sowie externe Ratings vorgenommen werden, wie im zweiten Konsultationspapier aus Basel (Januar 2001) ausgeführt ist.

Die Umsetzung der Baseler Vorschläge in bankinterne Ratingsysteme wird zu einer Spreizung der Kreditkonditionen führen. Gut bewertete Unternehmen können bessere Konditionen aushandeln. Banken werden für sie weniger Eigenkapital vorhalten müssen. Schlecht bewertete Unternehmen mit schwacher Bonität haben hingegen mit einer Erhöhung der Finanzierungskosten zu rechnen.

Basel II

Basel II - Ziele

  • Keine Pauschalregelung für die Eigenkapitalunterlegung
  • Risikodifferenzierung der Eigenkapitalunterlegung
  • Messung des Risikos (Ausfallwahrscheinlichkeit) durch interne oder externe Ratings
  • Mittelstandsbezogene Gestaltungselemente
    • bis 1 Mio. EUR Kreditvolumen Retailportfolio
    • bis 50 Mio. EUR Jahresumsatz des Kreditnehmers lineare Anpassung der Risikogewichte
    • Wahlrecht für die Behandlung langfristiger Kredite

Baseler Akkord - Wie geht es weiter

  • Die neue Eigenkapitalunterlegung der Banken enthält mittelstandsbezogene Elemente.
  • Jedes Unternehmen wird von seinen Banken geratet.
  • Moderne Ratingsysteme bestimmen die Kredit- und Risikopolitik der Banken.
  • Finanzierungsbedingungen werden schwieriger - Bankgespräche müssen besser vorbereitet werden.
  • Umschichtung der Finanzierung zu mehr Eigenkapital.
  • Finanzierungsfunktion des Großhandels gewinnt an Bedeutung.
  • Ratings schaffen mehr Transparenz.

Der Zeitplan

1988 (Juli)
Veröffentlichung des I. Baseler Konsultationspapiers (Basel I)
1992
Umsetzungstermin
1999 (Juni)
I. Konsultationspapier zur neuen EK-Vereinbarung (Basel II)
2001 (Januar)
II. Konsultationspapier (Standardverfahren + IRB)
2003 (Mai)
Veröffentlichung des III. Konsultationspapiers (QIS 3)
2003 (Oktober)
Verabschiedung der endgültigen Eigenkapitalrichtlinien
2006 (Anfang)
"Parallellauf" von Basel I und Basel II
01.01.2007
Alleinige Gültigkeit der neuen EK-Richtlinien (Basel II)

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