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Gerichtliches Mahnverfahren

Schematische Darstellung über den Ablauf des gerichtlichen Mahnverfahrens
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Gerichtliches Inkasso

Gerichtliches MahnverfahrenWir verhelfen Ihnen zu Ihrem Recht!

Wenn weder schriftliche Mahnungen noch telefonische Kontaktaufnahme den Schuldner dazu bewegen können, offene Rechnungen zu begleichen, dann leiten wir als nächste Inkasso-Stufe auf Ihren Wunsch das gerichtliche Mahnverfahren ein.


Einsatzgebiete

Erzielt das vorgerichtliche Mahnverfahren keine Wirkung und Ihr Schuldner zahlt nicht, führen wir für Sie eine Wirtschaftlichkeitsermittlung weiterer Maßnahmen durch und erwirken bei Gericht einen Forderungstitel. Ist die Forderung strittig, vermitteln wir Ihnen spezialisierte Anwälte.

Selbstverständlich prüfen wir vorher, ob ein solches Vorgehen bei den wirtschaftlichen Verhältnissen des Schuldners sinnvoll ist. Hat das gerichtliche Mahnverfahren grundsätzlich Aussicht auf Erfolg, beantragen wir bei dem zuständigen zentralen Mahngericht einen Mahn- bzw. Vollstreckungsbescheid.

Vorgehensweise

Viele Schuldner zahlen schon, wenn sie den Mahn-/Vollstreckungsbescheid in der Post finden. Wenn nicht, übernimmt ein Gerichtsvollzieher die Vollstreckung. Er pfändet entweder das bewegliche Vermögen des Schuldners oder Forderungen, die diesem gegen Dritte zustehen (beispielsweise Lohnforderungen gegen den Arbeitgeber).

Trotz unserer intensiven Bemühungen, Ihre offenen Forderungen ohne die Einschaltung gerichtlicher Maßnahmen und ohne Zwangsvollstreckung einzuziehen, lässt es sich manchmal nicht verhindern, mit Hilfe der Justizbehörden der titulierten Forderung Nachdruck zu verleihen. Seit mehr als 130 Jahren regelt die Zivilprozessordnung, was und wie vollstreckt werden darf. Nun ergeben sich Änderungen, auch für Ihr Unternehmen.

Nach alter Rechtslage musste zunächst erfolglos in das Sachvermögen vollstreckt werden, bevor der Gläubiger einen Einblick in die Vermögensund Einkommenssituation erhalten konnte. In gerade einmal einem Promille aller Zwangsvollstreckungsverfahren führte die Sachpfändung zu einem Erfolg. In den übrigen Fällen war sie lediglich die verfahrenstechnische Hürde zur Gewinnung von Informationen. Der Gesetzgeber hat nun die Möglichkeit geschaffen, die Informationsgewinnung an den Anfang der Zwangsvollstreckung zu stellen.

Gesetz zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung


Mit diesem Gesetz sind dem Gerichtsvollzieher zum 01.01.2013 mehr Möglichkeiten an die Hand gegeben worden, sich vor einer Vollstreckung ein umfangreiches Bild über den Schuldner zu verschaffen. Diese sind im Einzelnen:

  • Die Abgabe der Vermögensauskunft (bisher: eidesstattliche Versicherung) ist bei titulierten Forderungen auch ohne vorherige Vollstreckung in das Sachvermögen möglich.
  • Der Gerichtsvollzieher darf durch die Befragung von Einwohnermeldeämtern und - sofern die titulierte Forderung über 500 Euro liegt - auch beim Rentenversicherungsträger, dem Ausländerzentralregister und dem Kraftfahrtbundesamt den Aufenthaltsort des Schuldners ermitteln.
  • Zur Aufklärung der Vermögensverhältnisse darf der Gerichtsvollzieher unter gesetzlich definierten Voraussetzungen Auskünfte einholen über den aktuellen Arbeitgeber, über Konten und Wertpapierdepots und über Kraftfahrzeuge, die auf den Schuldner angemeldet sind.

Jede Anfrage an eine Drittbehörde führt naturgemäß zu gesonderten Vollstreckungs- und Auskunftskosten.

Legt der Schuldner Widerspruch ein, wird das streitige Verfahren durch unsere Vertragsanwälte durchgeführt. Creditreform begleitet dieses Verfahren mit bonitätsrelevanten Informationen über den Schuldner (z.B. bei Adressänderungen oder Änderung der Vermögensverhältnisse). Über sämtliche Aktivitäten kann sich der Gläubiger permanent über das Onlineportal CrefoDirect - FM Online von Creditreform Dresden informieren.

Titulierte Forderungen (gerichtlich bestätigte Ansprüche) können für den Gläubiger im Creditreform Titelüberwachung ohne Kostenrisiko 30 Jahre lang bearbeitet werden.

Vorteile im Überblick

Während die Inkassobearbeitung durch Rechtsanwälte abhängig von der Forderungshöhe über das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) honoriert wird, fällt bei der Bearbeitung durch ein Inkassounternehmen lediglich eine Pauschalvergütung von 25 Euro an (zzgl. alle anfallenden Kosten, z. Bsp. Gerichtsvollzieher), unabhängig von der Höhe der Forderung.

  • über hundertjährige Erfahrung in Kreditsicherung und Forderungsmanagement
  • Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Schuldners vor Einleitung des gerichtlichen Inkasso
  • Beauftragung spezialisierter Vertragsanwälte

Interesse? Fragen? Sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gern!

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